Corona-Infos

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

hier finden Sie zahlreiche Informationen zur Teststrategie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und zum Einsatz von Antigen-Schnelltests in Schulen.

Besteht eine Maskenpflicht?

Es gilt in allen Jahrgangsstufen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske in Innenräumen.

Eine Befreiung von der Maskenpflicht gilt an Grundschulen für Tests, Klassenarbeiten und Präsentationen, an den weiterführenden und beruflichen Schulen für Klassenarbeiten, Präsentationen und Prüfungen. Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt ist es auch weiterhin möglich, schulspezifische Regeln zu vereinbaren. Diese Regelungen gelten unabhängig von der Zuordnung der Schulen im Corona-Stufenplan.

Für schulfremde Personen (z. B. Eltern und Kinder, die keine Schüler*innen sind) gilt auf dem gesamten Schulgelände weiterhin das verpflichtende Tragen eines MNS.

Besteht eine Testpflicht?

Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulpersonal testen sich dreimal pro Woche.

Ein Kind nicht testen lassen zu wollen, ist keine hinreichende Begründung zur Nichtteilnahme am Präsenzunterricht.

Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen und gleichzeitig alle bestehenden Schutz- und Hygienemaßnahmen wie die regelmäßige Testung einzuhalten. Sofern der Präsenzpflicht nicht nachgekommen wird, liegt ein unentschuldigtes Fehlen vor, das auf dem Zeugnis vermerkt wird.

Besondere gesundheitliche Risiken können in Einzelfällen schulisch angeleitetes Lernen zu Hause (saLzH) rechtfertigen. Eine Schülerin oder ein Schüler kann von der Präsenzpflicht befreit werden, wenn bei ihr oder ihm eine Grunderkrankung vorliegt, die im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus zu einem besonderen gesundheitlichen Risiko für sie oder ihn führen kann. Das besondere gesundheitliche Risiko der Schülerin oder des Schülers ist mittels einer besonders begründeten ärztlichen Bescheinigung (sogenanntes qualifiziertes Attest) nachzuweisen. Die Entscheidung über das Fernbleiben vom Präsenzunterricht trifft die Schulleitung.

Von der Testpflicht ausgenommen sind:

  • Geimpfte Personen, die mit einem von der Europäischen Union zuge-lassenen Impfstoff gegen Covid-19 geimpft sind und deren letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt
  • Genesene Personen, die ein mehr als sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können und die mindestens eine Impfung gegen Covid-19 mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff erhalten haben und deren letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt,
  • Genesene Personen, die ein mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können

Wie erfolgt die Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler?

Die Tests werden durch die Schülerinnen und Schüler selbst durchgeführt und durch die Lehrkräfte altersangemessen vom Abstrich bis zum Ablesen des Ergebnisses begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen einen Abstrich im vorderen Nasenbereich (für cicra 15 Sekunden/Nasenloch). Im Anschluss an die Entnahme des Abstrichs setzen sie die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Klassen ihre Maske umgehend wieder auf. Die Selbsttestung kann im Klassenraum oder entsprechend den örtlichen Gegebenheiten auch in anderen Räumen immer unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln (AHA+L) stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler werden vor der ersten Anwendung eines Selbsttests durch das pädagogische Personal über die Notwendigkeit und den Ablauf der Testung durch das pädagogische Personal aufgeklärt. Dafür stellt die Senatsverwaltung Handreichungen und Erklär-Videos zur Verfügung.

Die Testungen finden in Kleingruppen in der jeweils 1. Unterrichtsstunde bzw. zu Beginn der Notbetreuung statt. Der Raum muss gut belüftet, die Abstandsregelung muss gewährleistet sein. Testungen im Freien sind bei entsprechender Witterung möglich.

Der Schülerausweis gilt als Nachweis, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig gestestet werden. Außerhalb der Schule ist er als 3G-Nachweis ausreichend.

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Ein positives Testergebnis ist nicht als positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung zu werten. Die betroffene Person ist als Verdachtsfall zu behandeln.

Daher muss ein positives Testergebnis eines Laien-Antigen-Selbsttests immer gesondert über einen PCR-Test überprüft werden.

Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • Die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler ist unverzüglich von der Gruppe zu isolieren. Hierfür stellt die Schule geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen eine Beaufsichtigung stattfindet. Die Beaufsichtigung kann auch im Freien erfolgen.
  • Die Schule informiert die Eltern / Erziehungsberechtigten und spricht das weitere Vorgehen (PCR-Nachtestung) direkt ab.
  • Betroffene Schülerinnen oder Schüler suchen gemeinsam mit ihren Eltern / Erziehungsberechtigten eine der zentralen PCR-Nachteststellen für einen PCR-Nachtest auf.
  • Erwachsene / volljährige Schülerinnen und Schüler mit positivem Testergebnis begeben sich umgehend eigenverantwortlich zur PCR-Nachtestung in eine der PCR-Nachteststellen. Dort wird ohne vorherige Terminvergabe täglich getestet.
  • Betroffene Schülerinnen oder Schüler begeben sich im Anschluss an den PCR-Nachtest wie im Infektionsschutzgesetz und der Berliner SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung vorgesehen bis zum Erhalt des Ergebnisses des PCR-Nachtests in Selbstquarantäne.
  • Ein Eintrag in die Corona-Warn-App ist erst dann sinnvoll, wenn auch der PCR-Nachtest positiv ausgefallen ist!
  • Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird das zuständige Gesundheitsamt der getesteten Person direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.
  • Bei einem positiven PCR-Nachtestergebnis informiert die getestete Person bitte direkt die Schule über das Testergebnis und bleibt bis zum Ablauf der Quarantäne in häuslicher Isolation.
  • Die weiteren Personen, die sich während der Durchführung des Antigen-Laien-Tests im Raum befunden haben, gelten nicht automatisch als Kontaktpersonen. Sie nehmen am Unterricht teil.

Weitere schematische Darstellungen zum Thema:

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Quelle: SenBJF