Corona-Infos

Aktuelle Stufe (gem. Corona-Stufenplan): GRÜN

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

hier finden Sie zahlreiche Informationen zur Teststrategie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und zum Einsatz von Antigen-Schnelltests in Schulen.

Besteht eine Maskenpflicht?

Ja. Es gelten die allgemeinen Regelungen des Musterhygieneplans und die darin festgelegte Einstufung der Schule gem. Corona-Stufenplan.

Bis mindestens zum 03.10.2021 muss eine medizinische Gesichtsmaske in geschlossenen Räumen getragen werden. Für schulfremde Personen (z. B. Eltern und Kinder, die keine Schüler*innen sind) gilt diese Pflicht auf dem gesamten Schulgelände, also beispielsweise auch auf dem Schulhof.

Besteht eine Testpflicht?

Es besteht eine Testpflicht für Schüler*innen und alle Personen, die an Schulen in regelmäßigem unmittelbaren Kontakt mit Schüler*innen stehen.

Schüler*innen testen sich verpflichtend zweimal wöchentlich in der Schule selbst, das Schulpersonal kann sich zuhause oder in der Schule testen. Alternativ zum Selbsttest in der Schule können Schüler*innen sowie Schulpersonal ein negatives Testergebnis einer öffentlichen Teststelle (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen. Ein positives Testergebnis erfordert eine umgehende PCR-Nachtestung in einem der zentralen Testzentren.

Antigen-Selbsttests erhöhen die Sicherheit in der Schule. Mit jedem Test sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass eine ansteckende Person dauerhaft im Klassenzimmer sitzt.

Gibt es Alternativen zur Selbsttestung in der Schule?

Ja. Wer keine Selbsttestung in der Schule vornehmen, aber dennoch am Präsenzangebot der Schule teilnehmen will, hat folgende Möglichkeiten:

  1. Die Schülerin bzw. der Schüler bringt eine Bescheinigung mit, dass sie bzw. er einen PCR- oder Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests an einer öffentlichen Teststelle vorgenommen hat und dieser Test negativ ausgefallen ist. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  2. Die Schülerin bzw. der Schüler ist bereits vollständig geimpft und bringt einen entsprechenden Nachweis darüber mit (z. B. Impfausweis). Die Impfung, die für den vollständigen Impfschutz nötig ist, muss dabei mindestens 14 Tage zurückliegen.

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Ein positives Testergebnis ist nicht als positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung zu werten. Die betroffene Person ist als Verdachtsfall zu behandeln.

Daher muss ein positives Testergebnis eines Laien-Antigen-Selbsttests immer gesondert über einen PCR-Test überprüft werden.

Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • Die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler ist unverzüglich von der Gruppe zu isolieren. Hierfür stellt die Schule geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen eine Beaufsichtigung stattfindet. Die Beaufsichtigung kann auch im Freien erfolgen.
  • Die Schule informiert die Eltern oder Erziehungsberechtigten und spricht das weitere Vorgehen (PCR-Nachtestung) direkt ab.
  • Betroffene Schüler*innen suchen gemeinsam mit ihren Eltern/Erziehungsberechtigten eine der zentralen PCR-Nachteststellen für einen PCR-Nachtest auf. Dort wird ohne vorherige Terminvergabe zwischen 8.00 und 18.00 Uhr getestet.
  • Betroffene Schüler*innen begeben sich im Anschluss an den PCR-Nachtest wie im Infektionsschutzgesetz und der Berliner SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung vorgesehen bis zum Erhalt des Ergebnisses des PCR-Nachtests in Selbstquarantäne.
  • Ein Eintrag in die Corona-Warn-App ist erst dann sinnvoll, wenn auch der PCR-Nachtest positiv ausgefallen ist.
  • Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird das zuständige Gesundheitsamt der getesteten Person direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.
  • Bei einem positiven PCR-Nachtestergebnis informiert die getestete Person bitte direkt die Schule über das Testergebnis und bleibt bis zum Ablauf der Quarantäne in häuslicher Isolation.
  • Die weiteren Personen, die sich während der Durchführung des Antigen-Laien-Tests im Raum befunden haben, gelten nicht automatisch als Kontaktpersonen. Sie nehmen am Unterricht teil.

Werden alle Schüler*innen, die sich gleichzeitig testen, in häusliche Isolation geschickt, wenn ein Testergebnis positiv ist?

Nein. Die Regel für die Entscheidung zur häuslichen Isolation ist weiterhin: 10 Minuten direkter Kontakt, ohne Abstand und ohne Maske. Dies kann bei der kurzen Selbsttestung in der Regel nicht passieren.

Nähere Informationen zu den Kontaktszenarien in Schulen finden Sie hier.

Weitere schematische Darstellungen zum Thema:

wie_handeln_im_corona-fall_schulen__senbjf

informationswege-bei-corona-faellen-in-schulen

checkliste_bei_corona-faellen_in_schulen__senbjf

Quelle: SenBJF