Die Kiwis lernen Segeln

Kiwis lernen Segeln

Kiwis lernen Segeln
Wir Kiwis haben in der Zeit vom 16.05. bis zum 18.05.2017 täglich sechs Stunden auf dem Stößensee Segeln gelernt. Von der Thomas-Mann Grundschule sind wir mit der S 42 bis Messe Nord gefahren und von dort mit dem Bus M 49 bis zum Stößensee gefahren. Von der Haltestelle Pichelswerder braucht man nur 5 Minuten bis zur Segelschule-Weber.
Bevor wir in die Boote steigen konnten, gab es noch einige Sachen, die uns die Lehrer zeigen mussten. Als erstes lernten wir die verschiedenen Knoten, wie z.B den Achterknoten oder den Palstegknoten. Nachdem wir alle die wichtigen Knoten gelernt hatten, durften wir unser gelerntes Wissen auf den Booten testen. Wir lernten mit dem Großsegel und dem Vorsegel umzugehen. Doch vor allem lernten wir Teamgeist, denn den braucht man beim Segeln.
Loui (Kiwis)

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Auf dem Wasser

Nach der Theorie haben wir die Schwimmwesten angezogen und die Boote ins Wasser gelassen. Dazu mussten wir die Wagen, auf denen die Boote lagen, ins Wasser schieben. Einer musste immer die Leine festhalten, ansonsten wäre das Boot abgetrieben. Ein anderer musste den Wagen dann zurückziehen.

Als erstes stieg der Steuermann ein, dann alle anderen vier Kinder. Es saßen auf einer Seite zwei Kinder und auf der anderen auch zwei Kinder plus Steuermann. Der Steuermann musste immer auf der gegenüberliegenden Seite des Baumes sitzen. Der Baum ist übrigens die zweite Befestigung des Großsegels.
Die vorderen zwei gaben die Paddel zu den hinteren weiter und die hinteren ließen die Schwerter herunter. Die Schwerter sind, wenn sie hochgeklappt sind, unter Wasser und sorgen dafür, dass man das Boot besser steuern kann. Dann paddelten wir aus dem kleinen Hafen heraus.

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Als wir auf dem See waren, fuhren zwei Motorboote um uns langsam herum, in denen die Segellehrer und Schullehrer saßen. Das eine Motorboot ließ vier Bojen ins Wasser, dann haben wir das Vorsegel gehisst und sind immer um diese vier Bojen gefahren und haben dabei Wende und Halse geübt. Die Kommandos dazu lauten: „Klar zur Wende/Halse?“; „Ist klar.“; „Hol dicht die Segel!“; „Fier auf die Segel!“. Nachdem alle vier Boote ganz oft hin und her gefahren sind, haben die Segellehrer die Bojen eingeholt und wir haben das Großsegel gehisst und sind den beiden Motorbooten immer hinterher gefahren.

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Aber der Wind wurde zu stark, es kam immer mehr Wasser ins Boot. Einer hat den Schöpfeimer (Pütz) genommen und das Wasser aus dem Boot geschöpft. Wir mussten den Anker auswerfen und das Großsegel ganz schnell wieder einholen. Dann sind wir mit dem Vorsegel langsam wieder zurück gefahren und der Wind wurde dann auch weniger. Der Ablauf beim Anlegen ist so ähnlich wie beim Boot zu Wasser lassen – nur umgekehrt. Die vier Kinder steigen aus, der Steuermann macht das Steuer noch mit einem Seil fest und dann wird das Boot auf den Wagen gezogen.

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Kurz danach haben wir alle die Badesachen angezogen, denn wir haben die Kenterübung gemacht. Bei der Kenterübung mussten wir uns alle auf eine Seite setzen und als das Boot dann umgekippt ist, musste einer die Großschot lockern. Dann mussten sich alle im kalten Wasser auf das kleine Schwert stemmen (das Boot lag jetzt schräg), um das Boot wieder umzudrehen. Dann ist einer ins Boot gestiegen und hat den anderen hoch geholfen. Wir haben die Rettungswesten ausgezogen und für die nächste Gruppe ins Boot gelegt. Danach sind wir zu den anderen zum Steg zurück geschwommen und die nächsten waren dran. Die Kenterübung haben wir übrigens in der Nähe des Steges gemacht, damit der Weg für das Zurückschwimmen nicht zu weit ist.

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Zwei Kinder hatten Angst auf dem Wasser, dass wir untergehen könnten (da hatten wir die Kenterübung noch nicht gemacht). Mir hat es aber sehr viel Spaß gemacht und ich fand es auch lustig, als Wasser bei uns ins Boot kam. Es war aber auch nicht viel Wasser. Ich gebe den drei Tagen bei der Segelschule Weber einen Daumen nach oben.

John (Kiwis)